Rückfahrt von Riva nach Ehrwald, Weiterfahrt zum Weißensee (28.08.2005)
Mittlerweile an das frühe Aufstehen gewöhnt, sitzen wir um 9 Uhr im Bus und los geht’s Richtung Lermoos. Da der Reschenpass immer noch gesperrt ist, können wir unsere Radroute nicht noch einmal ansehen, sondern müssen über den Brenner zurück.
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Für uns kein Problem, aber unser Busfahrer muss später weiter nach Nauders – über den Brenner 350 km, über den Reschenpass keine 100. Er ergeht sich in Andeutungen, wie er doch über den Reschenpass komme. Keine Ahnung, wen er wo kennt …
Um13.30 sind wir in Lermoos angekommen. Der Abschiedsschmerz von der Gruppe hält sich in Grenzen, Sandra verabschiedet sich herzlich von uns. Vielleicht zeigt sie uns eines Tages ja einmal eine andere Gegend Europas auf dem Rad.
Schnell sind die Radeln verpackt, und es geht über die Felberntauernroute zum Weißensee. Die Straße ist zwar gut ausgebaut, trotzdem zieht sich der Weg. Gegen die Langeweile ärgere ich P.S. ein bisschen: In Hauzendorf wird er gehauen, in Gatschach gatscht es (tatsächlich), dazu kommen die Pensionen Plattner und Stampfer sowie zahlreiche andere Schikanen. Um 18.10 ist es geschafft, wir sind nach gut vierstündiger Fahrt am Nagglerhof, wo uns noch eine gute Stunde zum Telefonieren, Auspacken und Ankommen bleibt.
Wir genießen Sülzchen vom Weißenseekarpfen, Rindsuppe mit Blätterteighaube, Schweinsfilet mit Kartoffelgebäck sowie Zimteis mit einer sahnegefüllten „Teigtüte“. Dazu, wie seit Tagen vorgenommen, viel Bier und zu viele Schnapserl, bei denen uns Carmen und Oskar überraschend ausführlich helfen. Carmen freut sich, mit „alten Bekannten“ über den Piccolo lästern zu können. Er heißt mittlerweile im Nagglerhofjargon nur noch der „HD“ (Hoteldirektor). Gegen Mitternacht fallen wir ziemlich bierschwanger ins Bett.
Fahrmatze: Pommes Schranke
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